Die Massentierhaltungsinitiative verlangt, dass die Nutztierhaltung zur «Wahrung der Würde der Tiere» mindestens die Bio-Suisse Anforderungen aus dem Jahr 2018 einhalten muss.

Inititative gegen Massentierhaltung

Die Landwirtschaft erlebt im Moment eine wahre Flut von Initiativen. Die Massentierhierhaltungsinitiative kommt am 25. September 2022 an die Urne. Erfahren Sie hier, worum es dabei geht und welche Massnahmen zur Bekämpfung der Initiative plant.

Das Wichtigste in Kürze: Die Initiative verlangt, dass die Tierhaltung die Vorgaben von Bio Suisse erfüllt. Die grössten Veränderungen gäbe es bei der Haltung von Legehennen, Mastgeflügel, Schweinen und Kälbern. Heute darf ein Betrieb 18'000 Legehennen halten. Mit der Initiative wären noch maximal 2'000 Legehennen pro Stall und maximal zwei Ställe pro Betrieb erlaubt. In der Geflügelmast wären statt aktuell 21'000 bis 24'000 Poulets (je nach Gewicht) pro Betrieb noch maximal vier Herden à 500 Tiere pro Stall möglich. Bei den Schweinen bräuchten sämtliche Tiere – auch Muttersauen während der Säugezeit – Auslauf. Ganz generell ist der Platzbedarf deutlich grösser und sämtliche Tiere müssen Auslauf haben. Es müssten also praktisch alle bestehenden Ställe der 85 Prozent konventioneller Betriebe angepasst und viele zusätzliche erstellt werden.

«Nein zur unnötigen Tierhaltungsinitiative» – Dieser Text soll ab April im ganzen Kanton die klare Botschaft verkünden. Mit einer grossen Fahnenaktion lancieren wir den Abstimmungskampf gegen die Massentierhaltungsinitiative, die am 25. September 2022 an die Urne kommt.

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Die Fahnen haben ein Mass von 70 x 100 cm und sind ab sofort kostenlos beim BVA zu beziehen. Das Bestellformular finden Sie im nachstehenden Link.

Wichtig ist, dass Fahnen oder sonstige Plakate erst drei Wochen vor dem Abstimmungstermin am Strassenrand platziert werden dürfen. Aus diesem Grund sollen die Fahnen vorerst an möglichst vielen Scheunen, Ställen und Wohnhäusern prangen. Sie sollen der Bevölkerung schon früh klar machen, dass voraussichtlich im Herbst 2022 eine Vorlage an die Urne kommen, deren Annahme schwerwiegende Auswirkungen auf die Landwirtschaft hätte. Die Fahnen sind auch ein Ausdruck dafür, dass wir alle am gleichen Strick ziehen und gemeinsam gegen die unnötige Massentierhaltungsinitiative kämpfen.

Der BVA zählt auf Ihr Engagement!

Der BVA plant in Absprache mit dem SBV eine ganze Palette von Massnahmen zur Bekämpfung der Initiativen. Mit unserem Newsletter halten wir Sie stets auf dem Laufenden. Zu einem späteren Zeitpunkt werden Sie weiteres Kampagnenmaterial beziehen können. Wir hoffen, dass sich möglichst viele Mitglieder aktiv am Abstimmungskampf beteiligen. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir verschiedene Aktionen lancieren, bei denen wir auf Ihre Hilfe und Mitarbeit angewiesen sind.

Alles rund um die Kampagne des SBV finden Sie auf der Webseite www.massentierhaltungsinitiative-nein.ch.

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