Serie: Landwirtschaft in der Kritik (3)

18.06.2019

In den Medien, aber auch über die verschiedenen Initiativen zum Thema, wird die Landwirtschaft in die Defensive gedrängt. Die aktuelle Serie gibt Ihnen Auskunft zu brennenden Themen und stellt für BVA-Mitglieder ein Argumentarium dar. Heute zum Thema: «Chemisch-synthetische» und biologische Mittel.

Die Frage: Worin unterscheiden sich die chemisch-synthetischen und die biologischen Mittel. Welche Gruppe ist gefährlicher?

Die BVA-Antwort: Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen liegt in der Herkunft, beziehungsweise in der Herstellung der Wirkstoffe. Die biologischen PSM sind natürlichen Ursprungs und die chemisch-synthetischen Wirkstoffe werden, wie der Name bereits sagt, aus chemischen Verbindungen hergestellt.

Die Herkunft eines Wirkstoffes (natürlich oder chemisch-synthetisch) sagt nichts über seine Toxität aus. So sind beispielsweise die im biologischen Landbau eingestzten Kupferhydroxide (nicht abbaubar) und Pyrethrine für die Umwelt nicht unbedenklich.

Der biologische Landbau verbietet den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel absolut. Oft wird in dieser Produktion  mit natürlichen Gegenspielern von Schädlingen und Krankheitserregern gearbeitet.

Viele dieser Verfahren sind aber heutzutage auch in der konventionellen Landwirtschaft die Norm. Ein Beispiel dafür ist die Verwirrungstechnik gegen den Apfelwickler.

Achtung: SBV-Plakate sind wieder verfügbar!

Folgende Plakate im Mass 50 x 70 cm sind wieder gratis verfügbar.

  • «Wir schützen dein Essen», aufzustellen am Feldrand bei einer Kultur oder bei einer Anlage
  • ​«Das fressen Kuh und Co.», an der Scheune aufhängen
  • «Dem Tierwohl verpflichtet», ebenfalls an der Scheuen oder am Weidepfahl aufhängen.

Bitte machen Sie vom Angebot Gebrauch und hängen Sie möglichst viele Plakate auf! Melden Sie sich für die Bestellung bei Fredi Siegrist unter 056 460 50 52 oder fredi [dot] siegrist[at]bvaargau [dot] ch. Es hat Depots verteilt über den ganzen Kanton Aargau, wo Sie die Plakate abholen können. 

Fredi Siegrist
Fachmitarbeiter Standesvertretung

Vorschau Thema im Newsletter vom 5. Juli 2019: Wasserqualität in der Schweiz.