Arbeitsplätze.
Auf den 3’000 Aargauer Landwirtschaftsbetrieben arbeiten 12'700 Leute, davon 5’700 vollzeitlich. In Zuliefer- und Abnehmerbetrieben sind 20'000 Arbeitsplätze von der Landwirtschaft abhängig.
Hunderegel.
Hundekot in den Wiesen macht ganze Wagenladungen Gras oder Heu für die Kühe ungeniessbar. Hunde gehören daher an die Leine, ihr Kot gehört in einen Plastiksack und dieser in den Robidog-Behälter.
Kuhltiere
Kühe haben es gern kühl. Es ist ihnen im Freien auch bei Minusgraden wohl.
Ökologie.
97 von 100 Aargauer Bauernbetrieben erfüllen die ökologischen Leistungsnormen. 6 von 100 wirtschaften biologisch, das sind 210 Betriebe.
Räbenland.
Die Aargauer Bauern säen und ernten 100 Prozent der Schweizer Räben. Die schönsten werden für Räbenlichter aussortiert. Der Grossteil der Ernte wird im Bernbiet zu Sauerrüben verarbeitet und mehrheitlich in der Romandie gegessen. Statt Rüebliland müsste der Aargau eigentlich Räbenland heissen ... oder Randenland.
Randenland.
25 Prozent der Schweizer Randen wachsen im Aargau (bei Zuckermais sind es sogar 80 Prozent).
Rüebliland.
Eine Geschichte über den Ursprung des Namens Rüebliland erzählt, dass ein Pfarrherr in Brugg seinen Verwandten in Basel regelmässig schöne Rüebli vom Bözberg gebracht habe ... – Welche Geschichte kennen Sie?
Sonntagslärm.
Wegen Regenwetter sind die Bauern manchmal gezwungen, am Sonntag zu heuen, säen oder ernten. Bitte um Verständnis für den Maschinenlärm.
Wertschöpfung.
Im Mittel der Jahre 1999 bis 2001 haben die Aargauer Bauern einen Umsatz von 636 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Wertschöpfung nach Abzug der Produktionskosten beträgt 281 Millionen Franken im Jahr.
Wildschweine.
Das Nebeneinander von Wäldern, Maisfeldern und Ökoausgleichsflächen im Kanton Aargau behagt dem Wildschwein. Es vermehrt sich hier seit einigen Jahren, besonders nördlich der Autobahn, und richtet in den landwirtschaftlichen Kulturen böse Schäden an.