Die im Rahmen der Genuss‘11 des BVA stattgefundenen Veranstaltungen zum Thema Gabelzartes Fleisch fanden grossen Anklang. „Wer Fleisch anbrät, um die Poren zu schliessen, macht Fleisch kaputt und kann keinen echten Genuss erwarten“, war nur eine der Thesen, die Werner Wirth äusserte, um sogleich den Beweis anzutreten. Für die letzten beiden Veranstaltungen im Aargau nimmt der BVA Anmeldungen jetzt noch entgegen.
Ralf Bucher, Geschäftsführer des BVA war im Hotel Ochsen in Lenzburg bei der Begrüssung sichtlich stolz, dass auch an diesem Anlass trotz der sommerlichen Temperaturen über 50 Personen dabei waren. Der Referent Werner Wirth, Fleischguru und Autor mehrerer Bücher über eine neue Zubereitungsart für Fleisch, kam auf unterhaltsame Art gleich zur Sache und stellte nicht nur handfeste Behauptungen auf, sondern zeigte in der Praxis, auf was es ankommt. Unglaublich, wie wenig wir über das „alltägliche“ Thema Fleisch wissen. "Zartes Fleisch kann man nicht kaufen. Man muss es selber zart machen, weil die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Temperaturen bei der Verarbeitung viel zu tief sind. Und Druck führt im Fleisch zu Spannungen und dies wiederum zu unnötig grossem Gewichtsverlust", erklärte Wirth weiter.
Tipps und Tricks für mehr Genuss
Was an diesem Anlass geboten wurde, war ein Feuerwerk an modernen Tipps und Tricks, mit welchen ein spürbar neues und grösseres Genusserlebnis möglich wird. „Wer Fleisch anbrät, um die Poren zu schliessen, macht Fleisch kaputt und kann keinen echten Genuss erwarten“, war nur eine der Thesen, die Werner Wirth äusserte, um sogleich den Beweis anzutreten und zu erklären: "Je sanfter wir mit Fleisch umgehen, desto mehr Genuss ist auf dem Teller möglich."
Nach Degustation waren alle überzeugt
Werner Wirth, von dem die Deutsche Zeitschrift Stern behauptet, er habe das Garen von Fleisch neu erfunden, ist nach der TV-Sendung „Einstein“ sehr bekannt geworden. Der Amateurkoch und Fleischspezialist fesselte die Teilnehmer über drei Stunden. Die folgende Degustation war dann das Tüpfli aufs i. André Häusermann von der Stadt-Metzgerei Lenzburg, perfekte Fleisch-Qualität und Genuss bestens gewohnt, staunte selber, welch grosse Genusssteigerung dank der neuen Zubereitungsmethode möglich wurde. Die vielen Fragen zeigten, dass viele Menschen dankbar über logische und nachvollziehbare Informationen über das Lebensmittel Fleisch sind. „Unglaublich, wie viel da heute Abend geboten wurde, Fleisch kann grosse Freude bereiten“, meinten gleich mehrere Teilnehmerinnen und kauften gleich beide Bücher, die auch im Buchhandel erhältlich sind.
Für weitere Anlässe jetzt anmelden
Am 27. September 2011 in der Landwirtschaftlichen Schule Liebegg in Gränichen und am 27. Oktober 2011 im Landgasthof Krone, Hauptstr. 86, 5084 Wittnau bestehen neue Möglichkeiten, den Mehr-Genuss mit Fleisch selber zu erleben. Melden Sie sich jetzt an beim BVA unter Tel. 056 460 50 50 oder hier direkt online.
Mehr Infos über Gabelzart finden Sie auf www.wewi2.ch.