Der Bauernverband Aargau (BVA) steht im Dienste der Aargauer Bauernfamilien. Nebst der politischen Standesvertretung, wo die Rahmenbedingungen für die Aargauer Landwirtschaft verbessert und die Leistungen der Bauernfamilien für die Öffentlichkeit aufgezeigt werden sollen, erbringen die 17 Mitarbeitenden und zwei Lernende verschiedene Dienstleistungen für die Bauernfamilien. Der BVA ist der Dachverband für die Aargauer Landwirtschaft, ihm gehören 48 weitere Mitgliedorganisationen an.
Gründung und Aufbau
Der BVA wurde 2001 als Nachfolgeorganisationen der Aargauischen Landwirtschaftlichen Gesellschaft (ALG) gegründet. Der Vorstand wurde massiv verkleinert und besteht neu aus sieben Mitgliedern mit zugeteilten Ressorts. Die Geschäftsstelle wurde 2004 von Brugg in die ehemalige Landwirtschaftliche Schule in Muri verlegt.
BVA heute
Heute vertritt der BVA die Interessen von rund 2'600 Bauernfamilien im Kanton Aargau und wird zunehmend als politisch einflussreiche Kraft wahrgenommen. Die Grundfinanzierung wird mittels eines Grundbeitrags von Fr. 70.- und flächenbezogenen Beiträgen von Fr. 5.35 bis Fr. 7.00 (je nach Zone) pro Hektare Landwirtschaftliche Nutzfläche sichergestellt, wovon er einen Anteil dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) weitergibt. Weiter finanziert sich der BVA aus den Erträgen der Dienstleistungen sowie aus den Mitgliederbeiträgen der Organisationen. Mittlerweile sind fast 90 % der Bauernfamilien beim BVA Mitglied.
Vision, Ziele und Aufgaben
Der Zweck des BVA gemäss Statuten besteht darin, die Aargauische Landwirtschaft wirtschaftlich, sozial, technisch und kulturell zu fördern.
Der Erfüllung der Zweckbestimmung dienen insbesondere folgende Tätigkeiten:
- Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Behörden, Verbänden und der Öffentlichkeit;
- Förderung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen landwirtschaftlichen Organisationen und Koordination derer Tätigkeiten;
- Förderung der Aus- und Weiterbildung der Bäuerinnen und Bauern;
- Stellungnahme zu Tagesfragen der Landwirtschaft;
- Information der Landwirtschaft und der übrigen Bevölkerung;
- Anbieten von bedürfnisorientierten Dienstleistungen;
- Übernahme von Aufgaben von Mitgliedorganisationen und öffentlichen Institutionen nach Bedarf.